JHV GermaniaAm 07. April fand die Jahreshauptversammlung des Turn- und Sportverein Germania Helmstedt von 1849 e.V. statt. Der 1. Vorsitzende Peter Worlich begrüßte rund 100 Mitglieder im Schützenhaus an der Masch, um Rechenschaft für das Sportjahr 2016 abzulegen. Zuvor wurden aber 36 Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft (ab 25 Jahre) zum TSVG geehrt. Den Rekord hält dabei weiterhin Liselotte Maciey mit 81 Jahren!

Sein erstes Jahr als Vorsitzender sei von der Verwaltungsseite her ein sehr turbulentes gewesen, so Worlich. Trotzdem sei es, aufgrund des großen ehrenamtlichen Einsatzes von Vorstand, Abteilungsleitern und zahlreichen Helfern gelungen das Jahr erfolgreich zu gestalten. Als ein Beispiel führte er den Diebstahl der 2 Vereinsbusse an, die aber mittlerweile wieder neu angeschafft wurden, um die zahlreichen Fahrten zu den zahlreichen sportlichen Aktivitäten zu ermöglichen. Sportlich konnte Worlich dagegen auf unzählige Erfolge verweisen, wobei er besonders auf den Aufstieg der Kegler in die 2. Bundesliga und der Fußballherren in die Bezirksliga verwies. In diesem Zusammenhang dankte er besonders den zahlreichen Übungsleitern, die das Sportprogramm in den 14 Abteilungen mit viel Einsatz überhaupt erst ermöglich haben. Der anschließende Geschäftsbericht über die Finanzen fiel erfreulich aus und es schloss sich ein positiver Bericht der Kassenprüfer an. Daraufhin wurde dem Vorstand von den Anwesenden einstimmig Entlastung erteilt.

Für das laufende Sportjahr soll einiges in die Unterhaltung der vereinseigenen Sportanlage an der Masch investiert werden. Darunter fallen auch die von Wildschweinen im Winter beschädigten Rasenplätze. Dafür, dass man zurzeit auf Trainingsplätzen des Helmstedter SV, TSV Fichte und TSV Barmke trainieren darf bedankte sich Worlich ausdrücklich. Ab dem 2. Quartal wird der Mitgliedsbeitrag des TSVG gemäß Finanzordnung um 5 % angehoben. Die Anpassung ist in der Satzung vorgeschrieben und gleicht den Anstieg des Preisindex für Lebenshaltungskosten aus. Alle Investitionen wurden von Worlich im Haushaltsvoranschlag 2017 vorgestellt und mit lediglich einer Gegenstimme genehmigt. Eine Aufnahme von Krediten ist dabei nicht vorgesehen.