Die Leichtathleten des TSV Germania Helmstedt trafen sich am 3. Advent zu ihrer traditionellen Jahresabschlussfeier. Hierzu wurde die hauseigene Kegelbahn als Lokalität genutzt, wo die Anwesenden vom stellvertretenden Abteilungsleiter Dennis Bauwe begrüßt wurden. Als Vertreter der Kegelabteilung gab Werner Stute eine kurze Einweisung und organisierte einige lustige Kegelspiele. Hier ging es ausnahmsweise mal nicht um Höchstleistungen, sondern ausschließlich um den Spaß an der Sache. Mitgebrachte Speisen und Getränke rundeten die gute Stimmung ab.

Anschließend standen die Mitglieder der Läufergruppe im Mittelpunkt. Trainer Wolfgang Henze nutzte die Gelegenheit, diejenigen Läufer hervorzuheben und zu ehren, die im Jahr 2014 besonders herausragende Leistungen erbracht hatten. So ließ Elisabeth Frewer bei ihrem ersten Marathon in Bremen gleich alle weiblichen Teilnehmer hinter sich und gewann damit die Landesmeisterschaften in einer hervorragenden Zeit von 03:15:48 Std. Ebenfalls in Bremen erlief sich Daniela Sander eine ausgezeichnete persönliche Bestzeit von 03:31:47 Std.

Weiterhin hob Henze bei den Männern die durchweg konstant guten Leistungen der Läufer Valentin van Dijk, Dennis Bauwe, Michael Georgi, Thomas Exner und Jochen Weihmann hervor. Besonders lobte er noch den Einsatz von Valentin van Dijk, der nach längerer Laufpause einen hervorragenden Neustart, unter anderem beim Bremen Marathon mit 02:50:56 Std, hinlegte, und auch Cleif Tiller, der trotz verletzungsbedingtem Trainingsdefizit an den Start ging und mit 3:32:09 Std einen respektablen Lauf ablieferte.

Den Höhepunkt stellte dann die Verleihung der Läuferpokale dar, die mit Spannung erwartet wurde. Dafür musste jeder Teilnehmer vier Disziplinen absolviert haben, nämlich 5.000m, 10.000m, Halbmarathon- und Marathonlauf. Aus der Zeitsumme ergibt sich die Rangfolge für die Pokalwertung.

Diese besondere Herausforderung schaffte bei den Frauen Lisa Frewer als Siegerin vor Daniela Sander. Bei den Männern lag Valentin van Dijk vor Dennis Bauwe. Auf den weiteren Plätzen folgten Michael Georgi, Thomas Exner, Cleif Tiller und Jochen Weihmann.

In gemütliche Runde entließ Henze die Läufer in die Winterpause, bevor im Januar das Training wieder aufgenommen wird.

Bericht: Anette Tiller

Vereinsmeister wurden bei den Mädchen: Hanna Herrmann (Jg. 2009), Lea Baumgarten (2008), Kim Prinke (2007), Larissa Armbrust (2006), Jette Stolpe (2005), Yvonne Plewka (2004), Salia Kaune (2003), Lucie Katzke (2002), Emma Gollmer (2001), Imme Brokof (2000), Noemi Fricke (1999)

Jungen: Jan Plewka (Jg. 2010), Ben Heitmann (2009), Vincent Ekwueme (2008), Christoph Werner (2007), Jakob Stolze (2006), Max Neddermeier (2005), Henrik Meyer (2004), Moritz Keipert (2003), Linus Lakomski (2002), Chris Mende (2001), Robert Schwarz (2000), Enno Brokof (1999)

Viele strahlende Gesichter sah man bei der Sportlerwahl des Kreissportbundes am vergangenen Samstag im Brunnentheater - nicht nur unsere Leichtathleten, sondern auch die Geehrten aus den Abteilungen Triathlon, Tischtennis, Kegeln und Bogenschießen. Während des 3-stündigen Programms mit hochkarätigen Darbietungen wurden nach und nach die Sportlerinnen und Sportler des Jahres gelüftet. Hammerwerferin Cathinca van Amerom freute sich über die Wahl zur Jugendsportlerin des Jahres, die Liga-Mannschaft der Triathleten feierte ihren Einstand bei der Wahl als Mannschaft des Jahres. Als Nominierte standen auch Daniel Hammel (Tischtennis) und Frank Bornemann (Kegeln) auf der Bühne.

Zu den Landesmeisterschaften im Halbmarathon am 18. Oktober in Neuenkirchen bei Osnabrück präsentierten sich Niedersachsens Läufer in Top-Verfassung. Auch der TSV Germania war auf der flachen Strecke mit 4 Läuferinnen und 3 Läufern vertreten. Die Frauen-Mannschaft trat in der Altersklasse W40/45 ohne Konkurrentinnen um den Mannschaftstitel an, doch der Lauf war für Daniela Sander (1:42:18 Std.), Ingrid Stolle (1:56:15 Std.) und Silke Napirata-Fricke (1:56:43 Std.) kein leichter: Daniela hatte noch den Bremer Marathon in den Knochen, und ihre Mannschaftskolleginnen kämpften schon früh gegen Krämpfe an. So waren sie mit ihren Zeiten zwar nicht zufrieden, hatten aber für die Mannschaft alles gegeben. Im Einzelwettbewerb erreichte Daniela zudem Platz 2 der W40.